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Heute ist mein Thema Abwehrmechanismen! Welche gibt es? Wozu nutzen wir sie? Wie kannst Du erreichen, dass Du die, die Dein Leben vielleicht beschweren, ablegst? Mit diesen Fragen beschäftige ich mich jetzt.

Begriffsklärung Abwehrmechanismen

Geprägt hat diesen Begriff Sigmund Freud, Psychoanalytiker, und weiterführend auch seine Tochter, Anna Freud. Freud definierte Abwehrmechanismen folgendermaßen: Es ist eine Stategie des Ichs (Bewusstsein), die Bedürfnisse/ Triebe des Es (Unterbewusstsein) zu umgehen, weil diese Bedürfnisse vom Über-Ich (Gewissen) verboten sind.

So muss man also Ausweichmanöver (er)finden, um diese Instanz des Über-Ichs zu umgehen und seine Handlungen vor sich selbst zu rechtfertigen.

So sind Abwehrmachanismen also perfekte Lösungen für unser Bewusstsein, mit denen es ein beruhigendes Weltbild für uns aufrecht erhält. Was auch immer dieses Bild stören könnte, wird ausgeblendet. Dazu gehören Gefühle, Fakten und Handlungen, die verleugnet werden, um das Selbstbild aufrecht zu erhalten. Eine Konfrontation mit der Realität ist selten erwünscht, da dieses Erlebnis mit diffusen Ängsten verbunden ist, die die selbst aufgebaute Welt erschüttern könnten.

Diese Abwehrmechanismen entwickeln sich mit der Zeit. Sie entstehen als Filter, um Ereignisse im eigenen Bewusstsein zu kategorisieren. Denn jede Sekunde unseres Lebens werden wir mit unermesslich vielen Eindrücken konfrontiert, mehr, als das Bewusstsein verarbeiten kann.

Deshalb haben wir ein oder mehrere Systeme entwickelt, um der Realität um uns einen Sinn zu geben. Das kann natürlich sehr nützlich sein, uns davor zu schützen, durch die vielen Sinneseindrücke in den Wahnsinn getrieben zu werden.

Abwehrmechanismen sorgen dafür, dass wir uns sicher und besser fühlen. Alles ist in die passenden Kategorien gesteckt und wir brauchen keine Überraschungen zu fürchten.

Leider kann dieses Kategorisieren auch zu Problemen mit uns selbst und unserer Umwelt führen.

Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind, sondern wie wir sind.

Anais Nin

Entscheidend beim Umgang mit den eigenen Abwehrmechanismen ist der Grad an Kontrolle, den wir über sie besitzen. Denn im Grunde sind sie nichts weiter, als Vorurteile, die wir uns schaffen, um alles geordnet zu halten. Diese können in Form sozialer, politischer oder persönlicher Überzeugungen auftreten und so eine persönliche Weiterentwicklung verhindern.

Ich werde hier einmal die verbreitetsten Abwehrmechanismen näher beleuchen:

Antizipation

Bei der Antizipation wird gedanklich ein noch nicht geschehenes Ereignis vorweg genommen.

Es wird versucht, kommende Gefahren, Ereignisse, Gespräche etc. zu kontrollieren. Man plant jedes Detail einer noch nicht geschehenen Situation um nicht überrascht zu werden.

Das geschieht, um Gefahren zu entschärfen, die dem Selbstbild durch ein Scheitern an den anstehenden Situationen droht.

Ein Beispiel hier ist die Vorbereitung auf ein Referat:

Du befürchtest, durch das Lampenfieber, dass Du bekommst, wenn Du vor anderen sprichst, Dein Referat nicht gut halten zu können.

Deshalb bereitest Du Dich sehr gut darauf vor, entwirfst Präsentationen, mit Hilfe derer Du den Faden nicht verlieren kannst. Außerdem nimmst Du Dir vor, langsam zu sprechen und Luft zu holen, damit Du ruhig bleibst.

Du bereitest Dich also gründlich auf jeden Aspekt vor und wirst Dein Referat gut präsentieren können.

Dieser Abwehrmechanismus kann sich allerdings auch negativ äußern, insofern, als dass man sich von der „drohenden Gefahr“ selbst stark unter Druck setzt und zwanghaft jeden Aspekt, der geschehen könnte, immer und immer wieder im Geiste durchspielt.

Nehmen wir nochmal das Beispiel mit dem Referat:

In den Tagen bevor Du Dein Referat halten sollst, malst Du Dir ganz genau aus, was alles schief laufen kann: Du beginnst zu stottern, läufst rot an, Dir fällt nicht mehr ein, was Du sagen wolltest.

100 Dinge können schiefgehen und jedes einzelne beleuchtestDu mehrmals von allen Seiten. Du kommst gar nicht mehr heraus aus dem rübel, was alles passieren könnte.

Mit diesen Gedanken beschäftigt, fehlt Dir die Konzentration, Dich richtig auf das Referat vorzubereiten.

Am Tag, an dem Du es halten sollst, meldest Du dich krank.

Beim ersten Szenario ist die Antizipation produktiv und durchdacht eingesetzt. Du bist gut vorbereitet, weil Du Dir einen Plan entworfen hast, mit dem Du die Situation gut meistern konntest und bist aktiv gewesen.

Das zweite Szenario ist weniger günstig ausgegangen. Ich kenne diese Vorgehensweise auch von mir früher, als ich kaum etwas geschafft habe, außer mir das Schlimmste auszumalen.

Es wird natürlich auch schwieriger, wenn es nicht nur eine zukünftige Situation gibt, die Dir Angst macht, sondern mehrere.

Um diesen Gedanken vorzubeugen oder sie abzumildern, lies bitte meinen vorherigen Beitrag: https://janinalaurien.com/wie-du-grubeln-stoppen-kannst/

Hier gehe ich auf das Phänomen „Grübeln“ ein, und wie Du dich von negativen Gedankenmustern befreien kannst.

HierHi

Affektisolierung

Bei dem Mechanismus der Affektisolierung werden emotionale Aspekte unterdrückt bzw. einfach ausgeblendet. Es findet eine Rationalisierung der Motive, aus denen heraus man handelt, statt.

Man distanziert sich emotional von einem auslösenden Ereignis, um diese, meist negativen, Emotionen und Gefühle zu unterdrücken. Man muss sich selbst gegenüber dann die eigene Handlungen nicht rechtfertigen, sondern betrachtet sie nüchtern, von einer sachlichen Perspektive aus und sagt sich selbst, dass man nicht anders reagieren konnte.

Die wahren Emotionen, die wir in diesen Sitationen nicht ausleben, bleiben in unserem Unterbewusstsein gespeichert als verdrängte Erinnerung.

Wir selbst können uns in dieser Sitation auf die Schuler klopfen, wie rational wir mit diesem Problem umgegangen sind.

Ein Beispiel aus meinem Leben:

Meine Mutter starb, als ich 12 Jahre alt war. Das war ein großer Verlust, den ich mit viel Affektisolierung überstand. Ich „vergaß“ einfach, dass es sie gegeben hatte, am nächsten Tag ging ich wieder in die Schule und an ihrem Todestag sortierte ich aus ihren Sachen, was ich behalten wollte.

Meine Familie war entsetzt über mein kaltes Verhalten. Ich machte einfach weiter, als ob nichts passiert war. Keiner wusste, wie man mit mir umgehen sollte, denn gesprächsbereit war ich nicht, es ging mir ja gut!

In meiner Teenagerzeit fiel ich durch häufiges Schuleschwänzen, Unterricht stören und einer allgemeinen Leckt-mich-am-Arsch- Stimmung auf. Ich war der schlechte Einfluss auf andere und suchte meinesgleichen.

Vom Gymnasium angefangen, schaffte ich letzendlich einen Hauptschulabschluss und das auch nur, weil ich so oft sitzengeblieben war, dass dieser Abschluss obligatorisch für 11 Schuljahre stand.

Im Erwachsenenleben kamen dann Migräne, Panikanfälle, Sozialphobie, diffuse Ängste und somatofore Störungen wie Fibromyalgie dazu.

Wie Du siehst, Affektisolierung funktioniert, nur eben nicht lange.

Wenn Du wissen möchtest, wie ich es aus diesem tiefen Loch geschafft habe, lies doch bitte meinen Beitrag:

https://janinalaurien.com/selbstbewusstsein-und-positive-einstellung/

Es war nicht immer leicht, zu kämpfen, aber jeder Erfolg hat zu mehr Willen geführt und mich schließlich an mein Ziel gebracht: Zufriedenheit in allen Lebensbereichen!

Hier noch eine gute Seite zum Thema Abwehrmechanismen: https://abwehrmechanismen.blogspot.com/2016/01/abwehrmechanismus-affektisolierung.html

Dramatisierung

Dieser Abwehrmechanismus ist wirklich weit verbreitet und dient dazu Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, weil man unter Minderwertigkeitsgefühlen leidet.

Nach dem Motto: „Lieber Mitleid und negative Aufmerksamkeit als gar keine!“

Wir machen es jeden Tag mehrmals, außer wir fangen an, auf unsere Worte zu achten:

  • „Das war das schrecklichste, was mir je passiert ist!“ (Das stimmt natürlich nicht, es sind bestimmt schon schrecklichere Dinge in Deinem Leben passiert, nur eben heute nicht).
  • „Heute war der schlimmste Tag überhaupt!“
  • „Das Wetter ist eine Katasrophe! eine absolute Katastrophe!“ (Vielleicht ist das Wetter nicht gut, aber eine Katastrophe ist etwas anderes)

Wer dramatisiert, stellt eigenes Erleben und Empfinden mit übermässig emotinal und mit dem Gebrauch vieler Superlative (gerne wiederholt) dar.

Hinter dem Dramatisieren steckt häufig die Angst, nicht beachtet zu werden. Durch zu dickes Auftragen wil man sich die Aufmerksamkeit des Gegenübers sichern. Was meist nach hinten los geht.

Außerdem ist es ganz wichtig, um nicht selbst seine meist negativ behafteten Empfindungen zu verinnerlichen, einen gewissen Abstand zwischen sich und seine Gedanken zu bringen.

Wenn man immer der Meinung ist, „noch nie ist jemanden so etwas schlimmes wie mir wiederfahren!“ könnte das irgendwann die Überzeugung bilden: „Mein Leben ist schlecht.“

Am besten vorher über die eigene Äußerung reflektieren, ob wirklich alles immer so schlimm ist, oder ob Du das Erlebte positiv umdeuten kannst.

Probier es aus, es macht Spaß, sich neue positive Einstellungen auszudenken! Hier ein paar Tipps, wie es funktioniert:

https://janinalaurien.com/6-leichte-moglichkeiten-positive-veranderungen-in-dein-leben-zu-bringen/

und: https://janinalaurien.com/6-leichte-moglichkeiten-positive-veranderungen-in-dein-leben-zu-bringen-teil-2/

Idealisierung/ Unterwerfung

Die Idealisierung äußert sich darin, dass man in Menschen oder Situationen nur das Beste sieht. Die Kritik, die zu einem Konflikt führen könnte wird abgeschwächt und herunter gespielt. Man ist sozusagen der Ja-Sager.

Logischerweise folgt der Idealisierung die Unterwerfung, denn seinen Idealen muss man sich kritiklos unterordnen.

Beispiel: „Mein Mann ist der beste Mensch der Welt!“

Es ist ganz klar, dass diese Aussage klar macht: „Er macht keine Fehler.“

Je stärker man sich unterwirft, umso mehr Idealisierung ist nötig, um das eigene Verhalten zu rechtfertigen.

In einem anderen Kontext kann diese Idealisierung schnell zur Verbreitung fundamentalistischer Ideologien führen.

Denn, egal wie feindselig eine Weltanschauung geprägt ist, sie geht immer mit der Bereitschaft ihrer Anhänger, diese zu idealisieren, Hand in Hand.

Fixierung

Fixierung ist das Stehenbleiben auf einer bestimmten Entwicklungsstufe, wodurch Ängste vermieden werden, an der nächsten Lebensphase zu scheitern.

Beispiel:

Mark ist längst in dem Alter, in dem er eine Freundin haben könnte. Seine Freunde beginnen, ihre Familien zu gründen. Er hingegen wohnt noch zu Hause und sitzt oft vor dem Computer.

Er muss wenig im Haushalt helfen und seine Mutter kocht für ihn und bügelt die Wäsche. Das hat Mark selbst noch nie gemacht.

Durch starke Zukunftsangst und schwaches Selbstbewusstsein verharrt derjenige in dem Zustand, den er kennt.

Eine Möglichkeit, dieses Verhalten zu ändern findest Du hier:

https://janinalaurien.com/wie-du-grubeln-stoppen-kannst

und hier: https://janinalaurien.com/zielfindung-leicht-gemacht/

Projektion

Bei der Projektion handelt es sich um eine Methode, eine Tatsache zu leugnen oder zu negieren, also das Geschehen, die Person, das Ereignis nicht so wahrzunehmen, wie es ist.

Man interpretiert etwas hinein, unterstellt Eigenschaften und überdeckt das Geschehen mit eigenen Interpretationen.

Es geschieht häufig, dass eigene Impulse und Eigenschaften, die man bei sich selbst nicht wahrhaben will, anderen zugeschoben und unterstellt werden. Projektion ist oft erkennbar an der Pauschalität, mit der diese Urteile gefällt werden.

Die Sinne trügen nicht, aber das Urteil tügt.

Goethe

Das bedeutet, das Ereignis an sich ist nicht das Problem, es wird einfach durch die eigene Interpretation der Realität gefiltert.

Projektionen werden von diesen Faktoren begünstigt:

  • Selbstwertzweifel
  • Angst vor Fremdbestimmung
  • Soziale Isolation

Durch Projektion werden Konflikte vermindert, die in einem selbst toben. Das Selbstbild bleibt so unangegriffen, übersichtlich und widerspruchsfrei. Was allerdings passiert, ist, dass die Wahrnehmung anderer verzerrt wird. Da Impulse, die man nicht wahrhaben will, automatisch als „schlecht“ angesehen werden, führt Projektion zu Herabsetzung anderer und damit zu feindseligen Verhalten.

Milde Formen der Projektion sind oft anzutreffen. Allerdings kann diese Sicht der Welt auch bei besonders großer Ausprägung zu Verfolgungswahn führen.

Um diese Abwehrmechanismen zu verlieren kann auch Achtsamkeit eine große Hilfe sein. Hierbei konzentrierst Du Dich nurauf das Hier und Jetzt, auf die momentanen Eindrücke und kannst etwas Ruhe und Überschaubarkeit gewinnen.

Hier ein Link zum Thema Achtsamkeit:

https://janinalaurien.com/achtsamkeit-unglaublich-wirksam-entspannen-in-nur-2-minuten/

Rationalisierung

Bei der Rationalisierung wird der theoretische Aspekt eines Sachverhalts mehr bewertet als der emotionale.

Wie die meisten Abwehrmechanismen dient auch die Rationalisierung dazu, Konflikten aus dem Weg zu gehen und der Sicherung der eigenen Unabhängigkeit, denn Betrachtung schafft eine Distanz zu den eigenen Emotionen.

Wen man zu viel rationalisiert, also sich selbst zuviel versucht logisch zu erklären, wird der Kontakt zu anderen unecht. Und genau dies kann dann dieses emotionslose Betrachten ins Gegenteil verändern: Spannungen und Konflikte treten auf, die vermeintlich Autonomie geht verloren.

 

Reaktionsbildung

Reaktionsbildung kennzeichnet sich dadurch, dass ein Impuls, vor dem man sich fürchtet, durch komplett gegensätzliches Verhalten ausgetauscht wird.

Beispiele:

  • Am liebsten würde man den anderen einfach anschreien. Stattdessen lächelt man
  • Am liebsten würde man dem Chef an die Gurgel gehen. Stattdessen ist man freundlich
  • Am liebsten würde man nur zu Hause bleiben und lesen. Stattdessen begleitet man die Freude auf eine Party

Wie bei den anderen Mechanismen gibt es hier unklare Grenzen zwischen bewusster Absicht, so zu handeln und automatisiertem Verhalten. Wenn man beharrlich die eigenen Bedürfnisse zugunsten anderer ignoriert und sich immer gegenteilig zum eigenen Willen verhält, verdrängt man diese Bedürfnisse ins Unterbewusstsein.

Verallgemeinerung

Einer der wohl verbreitetsten Abwehrwehrmechanismen ist die Verallgemeinerung. Jeden Tag verwenden wir Verallgemeinerungen und das ist sehr vorteilhaft, denn wenn es uns nicht möglich wäre, Wissen zu klassifizieren und einzuordnen. Wenn wir das nicht könnten, hätten wir große Schwierigkeiten, morgens aufzustehen, weil wir den lieben langen Tag damit verbringen würden, die normalsten Dinge in einen Kontext zu setzen.

Man muss also nicht jedes mal von Neuem überlegen, wie man eine Tür öffnet, den einmal gemacht, kann man diese Erfahrung auf verschiedene Szenarien umsetzen.

Eine Schattenseite der Verallgemeinerung ist allerdings, wenn man eine Erfahrung klassifizieren und dann unbewusst entscheiden, diese Erfahrung auf unterschiedlichste Situationen anzuwenden, wo diese Ettiketierung nicht passt.

Beispiel: Ein Kind lernt, dass es sich vor Konflikten in der Familie gut schützen kann, wenn es sich in ein Zimmer zurückzieht und still ist.

Als Erwachsener stellt einen das Anwenden dieser Strategie vor größere soziale Probleme, wenn man sich immer vor konfliktreichen Situationen zurückzieht.

Diese Form der Verallgemeinerung hält uns zurück und verhindert, auf das volle Potenzial, was in einem steckt, zuzugreifen.

Verdrängung

Verdrängung ist eine nützliche Strategie, nicht allem um uns herum Aufmerksamkeit zu schenken, damit wäre unser Bewusstsein völlig überlastet und überfordert.

Auf einer anderen Ebene kann es dazu führen, dass schmerzhafte Erfahrungen und Erinnerungen so erfolgreich ins Unterbewusstsein verdrängt werden, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt zu somatoforen Störungen führen kann.

Die bewusste Erinnerung an ein solches Erlebnis ist meist völlig unzugänglich und wird „vergessen“.

Pro und Contra Abwehrmechanismen

Nach diesen Exkurs in die verschiedenen Abwehrmechanismen der menschlichen Psyche lässt sich also sagen, dass diese Mechanismen positive und negative Auswirkungen auf sich selbst und die Umwelt haben können. Im richtigen Maße eingesetzt schützen sie uns.

Einerseits, mäßig eingesetzt, können bestimmte Abwehrmechanismen unseren Geist vor Überforderung schützen und sind deshalb sehr nützlich.

Auf der anderen Seite, und das ist vor allem bei den Abwehrmechanismen Verdrängung, Affektisolierung und der Verallgemeinerung möglich, können diese Methoden des Geistes dafür sorgen, dass der Körper real an diesen verdrängten Erlebnissen erkrankt.

Sehr gut um mit den Abwehrmechanismen bewusst umzugehen, ist Achtsamkeit. Dann ist man im Hier und Jetzt und sieht alles nur aus diesem Moment heraus.

Probier es aus mit meiner Achtsamkeitsübung, komplett kostenlos:

Ein sehr gutes Lexikon der psychologischen Fachbegriffe findest Du hier: https://lexikon.stangl.eu/alphabetisches-inhaltsverzeichnis/

Vielleicht konntest Du Dich in einigen Punkten selbst wiedererkennen. Ich hab gemerkt, dass ich zu Affektisolierung und Verdrängung neige. So hat mir dieser Beitrag auch geholfen, zu sehen, wo ich noch an mir arbeiten kann.

Ich wünsche Dir alles Gute und immer dran denken, auch mit den Abwehrmechanismen ist es wie mit allem anderen: ein bißchen ist gut, zuviel ist zuviel!

Defense Mechanisms

Abwehrmechanismen

Table of Contents

Today my topic is of defense mechanisms! What types of defense mechanisms are there? What do we use them for?? How can you reach the point, that you leave behind the mechanisms, that may weigh down your life? I am now dealing with these questions.

Defense mechanisms

Sigmund Freud, the psychoanalyst, and also his daughter, Anna Freud coined this term. Freud defined defense mechanisms as follows: It is a strategy of the ego (awareness), the needs / drives of the id (Subconscious) to get around, because these needs from the superego (conscience) are prohibited.

So you have to take evasive actions to bypass this superego instance and justify its actions in front of itself.

Defense mechanisms are perfect solutions for our consciousness, with which it maintains a calming worldview for us. Whatever might disturb this picture, is hidden. This includes feelings, Facts and actions, that are denied, to maintain the self-image. A confrontation with reality is rarely desired, because this experience is associated with diffuse fears, that could shake the self-made world.

These defense mechanisms develop over time. They are created as a filter, to categorize events in your own consciousness. Because every second of our life we ​​are faced with immeasurable impressions, more, than consciousness can process.

That is why we have developed one or more systems, to make sense of the reality around us. This can of course be very useful, to protect us from it, to be driven mad by the many sensory impressions.

Defense mechanisms ensure this, that we feel safe and better. Everything is in the right categories and we don’t have to fear any surprises.

Unfortunately, this categorization can also lead to problems with ourselves and our environment.

We don’t see things, as they are, but how we are.

Anais Nin

The degree of control is crucial when dealing with one’s own defense mechanisms, that we own about them. Because basically they are nothing more, as prejudices, that we create, to keep everything in order. These can take the form of social, political or personal beliefs occur and thus prevent personal development.

I will take a closer look at the most common defense mechanisms here:

Antizipation

When anticipating, an event that has not yet occurred is anticipated.

It’s being attempted, upcoming dangers, Events, Conversations etc. to control. You plan every detail of a situation that has not yet happened so as not to be surprised.

This happens, to defuse dangers, that threatens self-image by failing in the upcoming situations.

An example here is the preparation for a presentation:

You fear, through stage fright, that you get, when you speak in front of others, Not being able to give your presentation well.

That’s why you prepare yourself very well, create presentations, with the help of which you cannot lose the thread. In addition, you plan to, speak slowly and take a breath, so that you stay calm.

So you prepare yourself thoroughly for every aspect and you will be able to present your presentation well.

However, this defense mechanism can also have a negative impact, to that extent, than you can get away from the “impending danger” puts himself under great pressure and compulsively every aspect, that could happen, played through again and again in spirit.

Let’s take the example with the presentation again:

In the days before you should give your presentation, you imagine yourself exactly, what can go wrong: You start to stutter, tarnish red, You can’t remember, what you wanted to say.

100 Things can go wrong and illuminate each and every one of you several times. You can’t get out of the junk anymore, what could happen.

Busy with these thoughts, you lack concentration, To prepare you properly for the presentation.

During the day, where you should hold it, you report sick.

In the first scenario, anticipation is productive and well thought out. You are well prepared, because you made a plan, with which you were able to cope well with the situation and have been active.READ  6 easy ways, to bring positive changes into your life: part 2Powered by Inline Related Posts

The second scenario was less favorable. I know this procedure from myself earlier, when I hardly did anything, besides imagining the worst.

It will of course also become more difficult, if there is not just a future situation, that scares you, but several.

To prevent this thought or to mitigate it, please read my previous post: https://janinalaurien.com/wie-du-grubeln-stoppen-kannst/

Here I go to the phenomenon “Brooding” a, and how to get rid of negative thought patterns.

HierHi

Affect isolation

With the mechanism of affect isolation, emotional aspects are suppressed or. just hidden. The motives are rationalized, from which you act, instead of.

You distance yourself emotionally from a triggering event, around, mostly negative, To suppress emotions and feelings. You don’t have to justify your own actions towards yourself, but looks at her soberly, from a factual perspective and says to itself, that you couldn’t react differently.

The real emotions, that we don’t live out in these locations, remain stored in our subconscious as a repressed memory.

We can pat ourselves on the shoulders in this session, how rationally we dealt with this problem.

An example from my life:

My mother died, if I 12 Was years old. It was a big loss, which I survived with a lot of affect isolation. I “forgot” simple, that it had existed, the next day I went back to school and on the day of her death I sorted out her things, what I wanted to keep.

My family was horrified by my cold behavior. I just kept going, as if nothing had happened. Nobody knew, how to deal with me, because I wasn’t ready to talk, I was fine!

In my teenage years I fell through frequent truancy, Disrupt lessons and a general lick-me-ass- Mood on. I was the bad influence on others and was looking for my kind.

Started from high school, I finally graduated from secondary school and that too, because I stayed so often, that this degree is mandatory for 11 School years stood.

Then migraines came in adult life, Panikanfälle, Social phobia, diffuse fears and somatoform disorders such as fibromyalgia.

As you can see, Affect isolation works, just not for long.

If you want to know, how I made it out of this deep hole, please read my post:

https://janinalaurien.com/selbstbewusstsein-und-positive-einstellung/

It has not always been easy, to fight, but every success has led to more will and finally brought me to my goal: Satisfaction in all areas of life!

Here is another good page on defense mechanisms: https://abwehrmechanismen.blogspot.com/2016/01/abwehrmechanismus-affektisolierung.html

Dramatization

This defense mechanism is really widespread and is used to attract attention, because you suffer from feelings of inferiority.

According to the motto: “Better pity and negative attention than none!”

We do it several times a day, unless we start, to pay attention to our words:

  • “That was the worst, what ever happened to me!” (Of course that’s not true, surely more terrible things have happened in your life, just not today).
  • “Today was the worst day ever!”
  • “The weather is a disaster! an absolute disaster!” (Maybe the weather is not good, but a disaster is different)

Who dramatizes, represents one’s own experience and feelings with excessively emotional and with the use of many superlatives (gladly repeated) but.

Fear is often behind the dramatization, to be ignored. If you apply it too thickly, you want to secure the other person’s attention. Which usually backfires.READ  About this blogPowered by Inline Related Posts

It’s also very important, so as not to internalize his mostly negative feelings, to bring a certain distance between yourself and your thoughts.

If you always think, “I’ve never had someone as bad as me!” that could eventually convince them: “My life is bad”

It’s best to reflect on your own statements beforehand, whether really everything is always so bad, or whether you can interpret the experience positively.

try it, it is fun, come up with new positive attitudes! Here are a few tips, how it works:

https://janinalaurien.com/6-leichte-moglichkeiten-positive-veranderungen-in-dein-leben-zu-bringen/

and: https://janinalaurien.com/6-leichte-moglichkeiten-positive-veranderungen-in-dein-leben-zu-bringen-teil-2/

Idealization / submission

The idealization is expressed in this, that you only see the best in people or situations. The critic, that could lead to a conflict is weakened and downplayed. You are, so to speak, the yes-man.

Logically, idealization is followed by submission, because one has to submit to one’s ideals without criticism.

example: “My husband is the best person in the world!”

It is very clear, that this statement makes clear: “He doesn’t make mistakes.”

The more you submit, the more idealization is necessary, to justify your own behavior.

In another context, this idealization can quickly lead to the spread of fundamentalist ideologies.

Because, no matter how hostile a worldview is, she always goes with the readiness of her followers, to idealize them, Hand in hand.

Fixation

Fixation is standing still at a certain stage of development, thereby avoiding fears, to fail at the next phase of life.

example:

Mark has long been that age, where he could have a girlfriend. His friends start, to start their families. However, he still lives at home and often sits in front of the computer.

He doesn’t have to help much in the household and his mother cooks for him and irons the laundry. Mark has never done that himself.

Due to strong fear of the future and weak self-confidence, the person remains in the state, that he knows.

A possibility, you can change this behavior here:

https://janinalaurien.com/wie-du-grubeln-stoppen-kannst

and here: https://janinalaurien.com/zielfindung-leicht-gemacht/

projection

Projection is a method, to deny or negate a fact, so the happening, the person, not perceiving the event like this, how it is.

You interpret something into it, assumes characteristics and covers the happenings with their own interpretations.

It happens a lot, that own impulses and properties, that you don’t want to admit to yourself, to be pushed towards and subordinated to others. Projection can often be recognized by the general nature, with which these judgments are made.

The senses are not deceptive, but the judgment is good.

Goethe

That means, the event itself is not the problem, it is simply filtered through your own interpretation of reality.

Projections are favored by these factors:

  • Self-doubt
  • Fear of heteronomy
  • Social isolation

Conflicts are reduced by projection, who rage in yourself. The self-image remains unaffected, clear and contradictory. But what happens, is, that the perception of others is distorted. Da Impulse, that you don’t want to admit, automatically as “bad” be considered, projection leads to degradation of others and thus to hostile behavior.

Mild forms of projection can often be found. However, this view of the world can lead to delusions of persecution, even if it is particularly large.

To lose these defense mechanisms, mindfulness can also be of great help. Here you only concentrate on the here and now, to the current impressions and can gain some peace and manageability.

Here is a link on mindfulness:

https://janinalaurien.com/achtsamkeit-unglaublich-wirksam-entspannen-in-nur-2-minuten/

rationalization

Rationalization rates the theoretical aspect of a situation more than the emotional one.

Like most defense mechanisms, rationalization also serves this purpose, Avoid conflicts and secure your own independence, because contemplation creates a distance to your own emotions.

Who you rationalize too much, So trying to explain itself too much logically, contact with others becomes fake. And this is exactly what can change this unemotional view to the contrary: Tensions and conflicts arise, the supposed autonomy is lost.READ  mindfulness – incredibly effective!! Relax in just 2 minutesPowered by Inline Related Posts

Reaction formation

This characterizes reaction formation, that an impulse, one is afraid of, is exchanged through completely opposite behavior.

Examples:

  • One would like to just yell at the others. Instead, you smile
  • One would like to go to the boss’s throat. Instead, you are friendly
  • The best thing would be to just stay at home and read. Instead, you accompany the joy to a party

As with the other mechanisms, there are unclear boundaries between conscious intent, to act like that and automated behavior. If you persistently ignore your own needs in favor of others and always act contrary to your own will, you push these needs into the subconscious.

generalization

One of the most common defense mechanisms is generalization. We use generalizations every day and this is very beneficial, because if we couldn’t, Classify and classify knowledge. If we couldn’t, we would have great difficulty, getting up in the morning, because we would spend the dear long day with it, to put the most normal things in context.

So you don’t have to think again every time, how to open a door, made that once, you can apply this experience to different scenarios.

However, there is a dark side to generalization, when you classify an experience and then make subconscious decisions, to apply this experience to different situations, where this labeling doesn’t fit.

example: A child is learning, that it can protect itself well against conflicts in the family, when it retreats to a room and is silent.

As an adult, applying this strategy creates major social problems, if you always withdraw from conflict-ridden situations.

This form of generalization holds us back and prevents us, to the full potential, what’s in one, to access.

displacement

Displacement is a useful strategy, not paying attention to everything around us, this would completely overload and overwhelm our consciousness.

On another level it can lead to it, that painful experiences and memories are so successfully pushed into the subconscious, that it can lead to somatoform disorders at a later time.

The conscious memory of such an experience is usually completely inaccessible and becomes “to forget”.

Defense mechanisms

After this digression into the various defense mechanisms of the human psyche, one can say, that these mechanisms can have positive and negative effects on themselves and the environment. When used correctly, they protect us.

On the one hand, moderately used, certain defense mechanisms can protect our mind from being overwhelmed and are therefore very useful.

On the other hand, and this is especially with the defense mechanisms repression, Isolation and generalization possible, these methods of mind can take care of it, that the body actually becomes ill from these repressed experiences.

Very good for consciously dealing with the defense mechanisms, is mindfulness. Then you are in the here and now and only see everything from this moment.

Try it out with my mindfulness exercise, completely free:

Mindfulness Training PDF

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You can find a very good lexicon of psychological terms here: https://lexikon.stangl.eu/alphabetisches-inhaltsverzeichnis/

Perhaps you could recognize yourself in some points. I noticed, that I tend to be isolated and suppressed. So this post also helped me, to see, where I can still work on myself.

I wish you all the best and always think about it, the defense mechanisms are like everything else: a little is good, too much is too much!