Grübeln
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Was ist Grübeln und wie entsteht es? Welche Folgen kann Grübeln für Deine geistige und körperliche Gesundheit haben? Was kannst Du gegen die quälenden Gedanken machen?

Hier möchte ich nun einer der Ursachen auf den Grund gehen, die oftmals für psychische Erkrankungen verantwortlich ist, die zu Depressionen führt, Schmerzen hervorrufen kann und Dich nachts nicht schlafen lässt: Das Grübeln.

Nanu, denkst Du jetzt vielleicht, aber jeder Mensch denkt doch immer etwas.

Das stimmt. Aber nachdenken und grübeln sind zwei grundlegend verschiedene Ansätze. Ich werde gleich näher darauf eingehen.

Lass uns jetzt sehen, inwieweit Grübeln eventuell Dein Leben beeinträchtigt und was Du tun kannst, um Abstand zu Deinen negativen Gedanken zu schaffen.

Die meisten Menschen, die oft gedrückter Stimmung sind, kennen das: Die Gedanken kreisen immer und immer wieder um dieselben Themen. Und die sind nicht positiv.

Es handelt sich dabei um das Auftreten von negativen Erinnerungen, die verbunden sind mit Kränkungen, Ängsten und Konflikten. Je mehr man grübelt, desto mehr Themen tauchen auf und man befindet sich in einem wahren Teufelskreis von quälenden Gedanken, die nicht verschwinden.

Grübeln verstärkt eine schon negative Stimmung und anhaltendes Grübeln kann die Wahrscheinlichkeit, an einem psychischen Leiden zu erkranken stark erhöhen. Forschungen zu diesem Bereich der Psychologie haben gezeigt, dass Rumination (lat.: Grübeln) Depressionen verstärkt und auch zu psychosomatischen Schmerzen unter anderem im Rücken- und Schulterbereich führt.

Auch Schlaflosigkeit, Antriebslosigkeit und Aufmerksamkeitsstörungen können Forscher in Studien auf das Grübeln zurückführen.

Grübeln

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Die Kennzeichen anhaltenden und belastenden Grübelns sind:

– Negative und abwertende herabsetzende Gedanken und Überzeugungen über die eigene Person

– Selbstkritik an früheren Entscheidungen

– Konzentration auf die eigenen Schwächen und Misserfolge

– Die Gedanken sind nicht auf Lösungen gerichtet

– Nach oder beim Grübeln fühlst Du Dich schlechter als zuvor

Wenn Du Dich in diesen Punkten wiedererkannt hast, dann lies bitte weiter, denn ich werde Dir Lösungswege aufzeigen, wie Du diese quälenden  Gedanken loswerden kannst.

Vielleicht denkst Du nun, dass viele Menschen sich Sorgen machen, dass das unmöglich der Grund für Deine Niedergeschlagenheit sein kann.

Grübeln oder Sorgen?

Nun, es gibt einen Unterschied zwischen sich sorgen und grübeln.

Sorgen sind überwiegend die Angst vor zukünftigen Ereignissen. Man sorgt sich, was passiert, wenn man krank wird, seinen Job verliert, jemandem etwas passiert, der einem nahe steht.

Hierbei ist die innere Fragestellung: Was? Z.B. Was passiert, wenn…?

Auch hier ist es nicht einfach, mit dieser Zukunftsangst umzugehen, aber man kann bedenken, dass diese Ereignisse noch nicht geschehen sind.

Denn Forscher haben herausgefunden, dass 80 % der Dinge, um die wir uns sorgen, niemals eintreffen. Mit weiteren 15 % unserer Sorgen können wir gut umgehen oder meistern die Situationen, die Angst gemacht haben, besser als erwartet. Die weiteren 5% können zwar eintreffen, aber sie liegen außerhalb unseres Einflussbereichs.

Wenn Du den Absatz nochmal liest, wirst Du automatisch feststellen, dass Sorgen also unnötig sind, da wir entweder nie in die gefürchteten Situationen kommen oder ihr Ausgang besser ist, als unsere Sorgen uns glauben machen wollten, also gibt es keinen Grund, Dein Leben kompliziert zu machen, indem Du über Dinge nachdenkst, die noch nicht passiert sind.

Sorgen sind zu ungefähr 90 % unbegründet, setzen aber diffuse Ängste frei. Versuche, den Sitationen einfach neutral entgegen zu sehen und Du kannst in Zukunft freier leben. Denn Du weißt jetzt, dass der Großteil Deiner Sorgen unbegründet sind.

Grübeln

Grübeln- orientiert an der Vergangenheit

Grübler hingegen empfinden statt Angst meist ein Gefühl der tiefen Traurigkeit und beschäftigen sich vorwiegend mit der Frage: Warum?

Menschen die zum Grübeln neigen, haben Schwierigkeiten, Negatives auszublenden und konzentrieren sich deshalb auch auf Ereignisse oder Geschehnisse, die in der Vergangenheit schmerzhaft für sie waren.

Grübeln ist orientiert an der Vergangenheit, an Dingen, die schon längst geschehen und nicht mehr veränderbar sind. Hierbei werden keine Lösungsmöglichkeiten gesucht, sondern nur Probleme gewälzt und durch die ständige Wiederholung sogar noch vergrößert.

Man beginnt bei einem Gedanken, meist einen negativen, und dann gehen die Gedanken weiter. Es fallen Dir mehr und mehr Dinge ein, die Du hättest anders machen können, Situationen, in denen Du Dich hättest anders verhalten können und dann geht es weiter und weiter…

Die Themen des Grübels werden ungeprüft gewechselt und keines wird zu Ende gebracht.

So entsteht eine Spirale negativer Gedankenmuster, die zunehmenden Pessimismus begünstigen. Man fühlt sich hoffnungslos und die eigene Motivation schwindet.

Die negativen Gedanken und Überzeugungen vermehren sich.

Die ständige Beschäftigung mit den eigenen negativen Gedanken verhindert, dass mann leichter über Kränkungen oder Zurückweisungen hinwegkommt und über eine lange Zeit diese Gefühle in sich wieder hervorholt.

Man gerät ins Grübeln um Probleme zu lösen oder sie zu verstehen. Leider ist Grübeln nicht lösungsorientiert, sondern abstrakt und deshalb verliert man sich in den Gedanken, die auftauchen.

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Grübeln

Folgen des Grübelns

  • Intensivierung/ Aufrechterhaltung negativer Denkmuster, negativer Gedanken und Erinnerungen, Interprtationen und Bewertungen
  • Antriebslosigkeit
  • Belastungen für Beziehungen und zwischenmenschliche Bindungen
  • keine Problemlösefähigkeit
  • Psychische Störungen wie Depressionen, Sozialphobie

Eine Forscherin, die sich ausgiebig mit dem Thema Grübel beschäftigt hat, ist Susan Nolen Hoeksema. Sie hat den Zusammenhang zwischen den quälenden Gedanken und psychischen Erkrankungen erforscht: Hier ein Abstract in Englisch über ihre Forschungen : https://pdfs.semanticscholar.org/4037/86d34b636b8a7aebcde9c1f21a63816d516e.pdf

und ein Artikel aus der Psychologischen Rundschau: https://econtent.hogrefe.com/doi/full/10.1026/0033-3042/a000119

Auflösen der ungebetenen negativen Muster

Neurobiologische Untersuchungen haben gezeigt, dass anhaltendes Grübeln die Funktionsweise des Gehirns verändert und das Hirnvolumen in besonderen Bereichen des Gehirns verringert, die an gedanklichen Vorgängen beteiligt sind.

Wie kannst Du also Deine Rumination überwinden?

Strategien für neue Wege Deiner Gedanken

1.) Gewinne die Kontrolle über Deine Aufmerksamkeit zurück

Die Gedanken, die Du hast, sind eben nur Gedanken. Du kannst sie unter Kontrolle bekommen.

Ich habe früher auch viel gegrübelt und habe mir dann einfach kleine Stop-Schilder in der Wohnung aufgehangen, die mich daran erinnern sollten, mit diesen Gedanken aufzuhören. das hat auch wirklich gut funktioniert. Denn ich wollte ja, dass dieses ewige Probleme wälzen aufhört.

Woran Du immer wieder denken kannst, ist, dass Du nicht Deine Gedanken bist. Du kannst selbst bestimmen, was Du denkst und Deine Gedanken dahin beeinflussen. Versuche nicht, das Grübeln zu unterdrücken oder Dich für Deine Gedanken zu verurteilen, sondern entscheide Dich, anders zu denken.

Ein Gedanke ist nur ein Gedanke. Nicht Du.

Versuche doch mal, einen Deiner negativen Gedankensätze ca. 10 x laut auszusprechen. Immer wieder das gleiche.

Was wird passieren?

Jeder von uns hat schon mal ein ganz simples Wort oft hintereinander ausgesprochen und dann bemerkt wie komisch und fremd sich das Wort plötzlich anhört. So kannst Du es auch mit Deinen negativen Gedankenmustern machen.

3.) Schiebe das Grübeln auf

Gib Dir bestimmte Zeiten vor, in denen Du grübelst. Auch sollte dein “Grübeltermin” auf eine Zeitspanne begrenzt sein. Stell Dir einen Wecker, wenn Du so tief in Gedanken bist, dass Du die Zeit vergisst.

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Du kannst Dir sagen, wenn Du merkst,dass das Grübeln beginnt: “Jetzt kann ich mich damit nicht beschäftigen, ich werde in einer Stunde darüber nachdenken!” Oder einer beliebigen anderen Zeit.

So kannst Du sehen, dass Du durchaus die Macht hast, Deine Gedanken zu steuern und brauchst Dich nicht sofort damit zu beschäftigen.

Studien haben gezeigt, dass viele Menschen diesen Grübeltermin gar nicht wahrnehmen, denn sie hatten es ja zuvor erfolgreich geschafft, nicht ins Grübeln zu verfallen.

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4.) Ablenkung

Lenke Dich ab! Lies ein Buch, einen intressanten Artikel. Geh spazieren oder kaufe ein, was Du brauchst. Räume auf und schaffe Ordnung.

Ganz egal was, hauptsache es lenkt Dich ab.

6.) Achtsamkeit – entspannt im Hier und Jetzt

Achtsamkeit ist ein Zustand, in der die gesamte Aufmerksamkeit absichtlich auf das gegenwärtige Erleben gelenkt wird, wo man von Moment zu Moment lebt, nicht in der Vergangenheit oder der Zukunft.

Es bedeutet, aufmerksam zu sein, konzentriert und fokussiert auf den jetzigen Moment. Mit voller Aufmerksamkeit und ohne Bewertung der Umstände und des Umfeldes, dafür aber mit Neugier, Akzeptanz und Offenheit.

Achtsamkeit ist keine Meditation, Du brauchst Deinen Kopf nicht komplett frei zu machen. Das Ziel ist nicht, Dich zu zwingen, mit dem Denken aufzuhören, sondern die Aufmerksamkeit auf das gerade Geschehende, die Wahrnehmung einer Erfahrung, die jetzt gerade stattfindet zu fokussieren.

Du kannst achtsam laufen, indem Du bemerkst, wie Deine Füße sich beim Laufen bewegen, wie sie sich abrollen und Du fest den Boden berührst.

Hier noch eine tolle Seite zum Thema Achtsamkeit, guck gleich mal rein:

https://achtsamkeit-portal.de/

Sei aufmerksam und aufgeschlossen für das, was um Dich herum passiert. Sieh Dir mit Deiner ganzen aufmerksamkeit einen Baum, ein Haus, irgendetwas an. nehme alle Eindrücke in Dir auf.

Oder höre ganz genau, was in der Deiner Umwelt passiert: Der Vogel, der zwischert, die Geräusche des Stadtverkehrs. Konzentriere Dich dann nur auf ein Gräusch und lausche achtsam.

Die Merkmale der Achtsamkeit fasse ich hier nochmal zusammen:

  • Wertfrei – Du hast einfach einen Gedanken, ohne ihn zu verfolgen oder nachzuhängen
  • Geduldig – genieße einfach den Moment, anstatt einem Gedanken an die Zukunft zu folgen
  • Neugierig – begegne dem Bekannten mit Neugier, als ob Du es zum ersten Mal siehst.
  • Vertrauend – Vertraue auf Dich, Deine Intuition und Deinen Gefühlen
  • Sei ziellos – Du brauchst nicht versuchen, irgendwo hinzukommen. Sei einfach in diesem Moment
  • Erlaubend – Sei einfach offen für das, was gerade passiert ohne Plan, ohne Ziel
  • Akzeptierend – Sieh die Dinge in der Gegenwart genau so, wie sie sind
  • Loslassend – So überstehst Du den Tag und schläfst nachts gut!!

5.) Akzeptanz

Akzeptanz bedeutet nicht, dass Du etwas magst, Dir wünschst, dass es wieder passiert oder das es in Deinem Leben haben möchtest. Das ist ganz und gar nicht die Bedeutung von Akzeptanz.

Es bedeutet: Ich nehme mich an, wie ich jetzt gerade bin. Ich kann voll und ganz in der Gegenwart leben, egal was ich in der Vergangenheit erlebt oder gemacht habe.

Denn manche Dinge kannst Du einfach nicht ändern, wie z.B. Deine Vergangenheit. Du kannst natürlich daran glauben, dass etwas gelöst werden muss oder etwas Großes passieren sollte, bevor Du anfangen kannst, etwas zu ändern. Das ist leider ein Irrglaube.

Du kannst für den Rest Deines Lebens versuchen, Deine Vergangenheit zu ändern und wirst niemals dazu in der Lage sein. Du kannst aber annehmen, akzeptieren, dass Dinge so gewesen sind und weiterziehen, ohne Dich von den Schuldgefühle, dem Schmerz, der Angst oder was auch immer, in diesem Moment, im Jetzt ausbremsen zu lassen.

Durch Akzeptieren kannst Du der Vergangenheit die Wichtigkeit nehmen oder wenigstens Deine Interpretation Deiner Vergangenheit. und so positive Veränderungen zulassen

Du kannst Dich dann aus Deinen vergangenen Problemen entwickeln sondern Dich des gegenwärtigen Moments, des Hier und Jetzt, in seinem vollen Maximum absolut zu erfreuen!

Nimm an, wer Du JETZT bist, und lass alles andere hinter Dir, denn genau da ist es ja auch: es liegt hinter Dir, in der Vergangenheit. Du kannst es nicht ändern, egal wie sehr Du Dich jetzt dafür verurteilst oder schämst. Also akzeptiere Dich JETZT, denn wenn Du es ganz realistisch siehst, gibt es nur den Moment.

Durch die paradoxe Ausübung der Akzeptanz kannst Du die ultimative und vollste Freiheit für Dich gewinnen. Denn wenn Du etwas akzeptierst, so wie es ist, dann hat es keine Macht mehr über Dich.

Die Vergangenheit ist vorbei, die Zukunft noch nicht da, wozu sich also um diese beiden Zeiten sorgen oder grämen? Das erscheint mir sinnlos. Mache das Beste, aus jedem einzelnen Moment, denn das bringt Dich voran!!

Akzeptanz im Hier und Jetzt ist eine gute Möglichkeit, sich Räume und Möglichkeiten zu schaffen, etwas Neues zu starten.

Hier in diesen beiden vorherigen Beiträgen beschäftige ich mich auch mit der Frage, wie man positive Veränderungen in sein Leben bringt:

https://janinalaurien.com/6-leichte-moglichkeiten-positive-veranderungen-in-dein-leben-zu-bringen/

https://janinalaurien.com/6-leichte-moglichkeiten-positive-veranderungen-in-dein-leben-zu-bringen-teil-2/

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Du siehst, es gibt viel Möglichkeiten und Wege, das Grübeln zu überwinden. Ich kann aus Erfahrung sprechen, ich habe auch viel gegrübelt, wirklich viel. Und es war belastend, sich mit seinen eigenen Gedanken so fertig zu machen.

Es war ein langer Prozess, aber ich habe es geschafft!

Tatsächlich grüble ich überhaupt nicht mehr, ich bin fokussiert und habe Freude im Leben. Eine Menge sogar.

Seit ich erkannt habe, dass ich die Kontrolle über meine Gedanken besitze und nicht anders herum, lebe ich leichter und unbekümmerter und zufriedener.

Ich wünsche Dr, dass Du es auch schaffst! Wenn Du die Tipps gegen das Grübeln eine Weile anwendest, wird es zur Routine und Deine Gedanken haben keine Macht mehr über Dich, sondern Du beherrst sie!

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How to stop brooding – 5 great tips against negative thoughts

Grübeln

Table of Contents

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What is brooding and how does it come about?? What consequences can brooding have on your mental and physical health?? What can you do about the agonizing thoughts??

Here I would like to get to the bottom of one of the causes, which is often responsible for mental illness, which leads to depression, can cause pain and will not let you sleep at night: The brooding.

Hey, you might think, but everyone always thinks something.

That’s true. But thinking and pondering are two fundamentally different approaches. I will go into this in more detail shortly.

Now let’s see, to what extent brooding may affect your life and what you can do, to distance yourself from your negative thoughts.

Most people, that are often depressed mood, know that: The thoughts revolve around the same topics over and over again. And they are not positive thoughts.

It is the appearance of negative memories that are associated with insults, fears and conflicts. The more you ponder, the more topics arise and you are in a true vicious circle of tormenting thoughts that won’t go away.

Brooding increases an already negative mood and continued brooding can increase the likelihood to suffer from mental illness. Research on this area of ​​psychology has shown that rumination (lat.: Brooding) intensifies depression and also causes psychosomatic pain in the back- and shoulder area among a lot of other ilnesses.

In studies researches found out that a lack of drive and attention deficits can be traced back to brooding. So can insomnia.

Brooding

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The hallmarks of persistent and stressful brooding:

– Negative and derogatory degrading thoughts and beliefs about yourself

– Self-criticism of previous decisions

– Focus on your own weaknesses and failures

– The thoughts are not directed towards solutions

– After a while brooding will makes you feel worse than before

If you recognized yourself on these points then please read on, because I will show you solutions how you can get rid of these tormenting thoughts.

Maybe you think that many people are worried, that this cannot possibly be the reason for your depression.

Brooding or worrying?

Now, there is a difference between worrying and brooding.

Most of the worries are the fear of future events. You worry about what will happen when you get sick, loose your job or something happens to someone who is close to you.

Here is the inner question: What? e.g. What wil happen if…?

It is not easy to deal with this fear of the future either, but you can consider that these events haven’t happened yet.

Because researchers have found out that 80 % of the things we worry about never happen. With others 15 % we can handle our worries well or master the situations of that we were afraid better than expected. The others 5% can arrive, but they are beyond our control.

If you read the paragraph again, you will automatically notice that worries are unnecessary, because we either never get into the dreaded situations or their outcome is better than our worries made us believe. So there is no reason to make your life complicated by thinking about things that haven’t happened yet.

Worries are too roughly 90 % unfounded but release diffuse fears. Try to just look at the sites neutrally and you can live more freely in the future. Because you know now that most of your worries are unfounded.

Brooding

Brooding- based on the past

Brooder, on the other hand, usually feel a feeling of deep sadness instead of fear and mainly deal with the question: Why?

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People who tend to ponder have trouble to hide negatives and therefore concentrate on events or happenings that were painful to them in the past.

Brooding is based on the past, about things that have been happening a long time ago and are no longer changeable. No possible solutions are sought here, but only problems and increased by the constant repetition.

You start with a thought, mostly a negativ, and then the thoughts go on and on. You can think of more and more things that you could have done differently. The situations in which you could have behaved differently and then it goes on and on…

The topics of the brooding are changing constantly unchecked and none is brought to an end.

This creates a spiral of negative thought patterns favors increasing pessimism. You feel hopeless and your motivation wanes.

The negative thoughts and beliefs multiply.

The constant preoccupation with one’s own negative thoughts prevents to think that it is easier to get over insults or rejections than to bring these feelings out again again and again.

One ponders to solve problems or to understand them. Unfortunately, brooding is not solution-oriented, but abstract and therefore one gets lost in the thoughts, that show up.

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Grübeln

Consequences of brooding

  • Intensification / maintenance of negative thinking patterns, negative thoughts and memories, interpretations and evaluations
  • Listlessness
  • Strains on relationships and interpersonal relationships
  • No problem solving ability
  • Mental disorders such as depression, social phobia

A researcher, who has dealt extensively with the subject of brooding, is Susan Nolen Hoeksema. She researched the connection between the agonizing thoughts and mental illnesses: Here is an abstract in English about her research : https://pdfs.semanticscholar.org/4037/86d34b636b8a7aebcde9c1f21a63816d516e.pdf

And an article from the Psychological Review: https://econtent.hogrefe.com/doi/full/10.1026/0033-3042/a000119

Resolving the unwanted negative patterns

Neurobiological studies have shown that persistent brooding changes the way the brain works and reduces brain volume in specific areas of the brain, that are involved in mental processes.

So how can you overcome your rumination?

Strategies for new ways of thinking

1.) Regain control of your attention

The thoughts you have are just thoughts. You can get them under control.

I used to ponder a lot and then just hung little stop signs in the apartment, that should remind me to stop thinking like that. That worked really well. Because I wanted that thoughts out of my mind.

What you can think about again is that you are not your thoughts. You can choose for yourself what you think and influence your thoughts about it. Don´t try to suppress the brooding or to judge you for your thoughts but make up your mind to think differently.

A thought is just a thought. Not you.

Give it a try: say one of your negative thoughts approx. 10 x out loud. Always the same word or sentence.

What will happen?

Each of us has spoken a very simple word many times in a row and then noticed how strange and more strange the word suddenly sounds. So you can do it with your negative thought patterns.

3.) Postpone the brooding

Give yourself certain times in which you ponder. Your “Brooding” should be limited to a period of time. Set willlikelyan alarm clock when you are so deep in thought that you forget the time.

You can tell yourself when you realize that brooding begins: “Now I can’t deal with it, I’ll think about it in an hour!” Or any other time.

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So you can see, that you have the power, Control your thoughts and don’t have to deal with them immediately.

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Studies have shown, that many people do not even notice this brooding date, because they had successfully avoidedthe pondering before.

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4.) Deflection

Distract yourself! Read a book, an interesting article. Go for a walk or shop what you need. Clean up and create order.

No matter what the main thing is that it distracts you.

6.) Mindfulness – relaxed in the here and now

Mindfulness is a state in which all attention intentionally is drawn to the present experience, where one lives from moment to moment not in the past or the future.

It means to be attentive, concentrated and focused on the present moment. With full attention and without assessing the circumstances and the environment, but with curiosity, acceptance and openness.

Mindfulness is not meditation,you do not need to make your head completely free of thoughts. The goal is not to force you to stop thinking, but to pay attention to the present moment, the perception of an experience which just now takes place to focus.

You can walk carefully by noticing, how your feet move while running, how they roll and you touch the ground firmly.

Be attentive and open to that what’s happening around you. Look at a tree with all your attention, a house, anything about. Absorb all impressions in you.

Or listen very carefullywhat’s happening in your environment: The bird that sings, the sounds of city traffic. Then just concentrate on one noise and listen carefully.

The characteristics of mindfulness I summarize here together again:

  • valueless – You have a thought, without tracking or indulging it
  • Patiently – just enjoy the moment, instead of following a thought for the future
  • Curious – meet the known with curiosity, as if you see it for the first time.
  • trusting – Have trust in yourself, your intuition and your feelings
  • be aimlessly – You need not try to get anywhere. Just be in this moment
  • allowing – Just be open to what is just happening, with no plan, without a goal
  • accepting – See things in the present exactly as they are
  • Letting go – So you’re standing over the day and sleep well at night!!

5.) Acceptance

Acceptance does not mean that you like something, that you want something to happen again or that it would like to have in your life. This is not at all the meaning of acceptance.

It means: I take me as I am, I am just now. I can live fully in the present, no matter what I have experienced or did in the past .

Because some things you just can not change such as. your past. You can believe it, of course, that something needs to be solved or something big should happen before you can start to change something. Unfortunately, this is a misconception.

You can try for the rest of your life to change your past and will never be able to. You can accept but, take it like it is, that things have been so. Move on without the guilt, the pain, of fear or whatever else, at this moment to let slow down in the now.

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By accepting the past, you can take away the importance or at least your interpretation of your past and allow positive changes

You can put aside your past problems and develop a you that is present in the moment, the here and now, absolutely delight in its full maximum!

Accept who you are NOW, and let everything else behind you, because that is just where it is: it’s behind you, in the past. You can not change it, no matter how hard you try or condemn it or be ashamed of it. So you accept it NOW, because if you see it realistically, there is only this moment.

By the paradoxical exercise of acceptance you can win the ultimate and complete freedom for you. Because if you accept something as it is then it has no more power over you.

The past is over, the future is not there yet, so why worry or grieve for these two periods? That seems pointless. Make the best from each torque, because that puts you ahead!!

Acceptance in the here and now is a good way, to create spaces and opportunities to start something new.

Here in these two previous posts I also deal with the question, how to make positive changes in your life:

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You see, there are many possibilities and ways, to overcome the brooding. I can speak from experience, I also pondered a lot, really much. And it was stressful to cope with myown thoughts.

It was a long process, but I did it!

In fact, I no longer ponder at all, I am focused and enjoy life. A lot, actually.

Since I recognizedthat I am in control of my thoughts and not the other way around, I live easier and more carefree and happier.

I wish to you, that you can do it too! If you use the tips against brooding for a while, it becomes routine and your thoughts have no power over you, but you will master them!

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