Kannst Du Dein Selbstbild gut einschätzen? Wer Du bist und wie Du Dich verhälst? Wie andere Dich sehen?

Vermutlich hast auch Du, wie viele andere, die Auffassung, dass Du Dich immer gleich verhälst, zu jedem so bist, wie Du eben bist. Das ist ganz natürlich, weil es das ist, was wir gerne glauben möchten. Es ist Dein Selbstbild. Und Dir selbst wird es wahrscheinlich auch wie die Realität vorkommen.

Doch weißt Du, wie andere Dich sehen, Deine Verhalten einschätzen und Deine Veränderung im Benehmen, wenn ein Dritter dazukommt?

Vielleicht hast Du Dir darüber noch nicht den Kopf zerbrochen, doch es kann Dein Leben in andere Bahnen lenken, wenn Du mal über Deine eigene Wahrnehmung hinaus Dein Selbstbild betrachtest.

Der Unterschied zwischen Selbstbild und Fremdwahrnehmung

Selbstbild

Hierzu möchte ich eine kurze Erinnerung erzählen, wie ich erkannte, dass das, was ich nach außen trage, von dem ich immer dachte, dass andere mich so sehen, wie ich mich sehe, verändert wurde.

2012 machte ich meine Umschulung zum Counselor in der Konfliktberatung Familienhilfe und das war eine wirklich spannende und persönlich Herausfordende Zeit. Ich lernte so viel Neues, vor allem über mich selbst.

In der Zeit davor hatte ich schon angefangen, mich mehr mit Psychologie und Weiterentwicklung zu beschäftigen und ich war überzeugt, dass ich mich in diesem Bereich beruflich entwickeln wollte (ich bin heute hauptberuflich Sekretärin und Mutter 😉 )

Stattdessen lernte ich mich selbst besser kennen, entwickelte mich sehr positiv und lernte, dass ich auf andere Menschen nicht so wirkte, wie ich dachte.

Mein Selbstbild und die Fremdwahrnehmung anderer stimmte nicht überein!

Wir waren eine Gruppe von 5 sehr verschiedenen Persönlichkeiten und deshalb war es leicht, Kritik aufzunehmen und auch den anderen ein Feedback zu geben. Die meisten konnten damit gut umgehen.

Was ich gelernt habe, ist, dass Du selbst dieses Bild von Dir hast, was Du meinst nach außen zu transportieren und gar nicht hinterfragst, wie Dein Verhalten auf andere wirkt. Natürlich spielt hier die Fremdwahrnehmung eine große Rolle, also die eigene Wahrnehmung, die Gefühle, Erinnerungen und Einstellungen des jeweils anderen.

Selbstbild vs Fremdwahrnehmung

Wenn Du ein selbstbewusster Typ bist, offen und extrovertiert, kann Dein Gegenüber , der vielleicht voller Selbstzweifel ist, ein geringes Selbstbewusstsein hat und eher zurückhaltend ist, ein ganz anderes Bild von Dir haben, als Du es vermutest.

Vielleicht erscheinst Du arrogant, überheblich und laut. Oder umgekehrt, derjenige bewundert Dich, dass Du Deine Meinung sagst und selbstbewusst auftritts. Man kann nie in die Köpfe anderer sehen und wenn Du nicht nachfragst, wirst Du es nicht erfahren.

Doch wer fragt schon jeden, den er trifft: “Wie wirke ich auf Dich?”

Meiner Meinung nach kann es hilfreich sein, wenn Selbstbild und Fremdwahrnehmung überwiegend übereinstimmen, weil Du Dir dann sicher sein kannst, dass Du authentisch agierst. Dieses Kongruente Verhalten kann Deine Handlungsmöglichleiten erweitern, indem Du selbst wahrnimmst, wie andere Dich wahrnehmen.

Meine Empfehlung ist, wenn Du Dein Selbstbild analysierst, in dem Du Dich besser Kennenlernst und dazu noch mithilfe von Deinen Freunden oder besser noch Bekannten, denen Du vertrauen kannst, Dein Fremdbild klarer definierst, kannst Du authentisch leben.

 

Bleibe Authentisch und Du selbst… und nimm Kritik an!

Gebe nur nicht so viel auf dieses Fremdbild, es zeigt Dir erstmal nur, wo Du Dich selbst vielleicht schlechter oder besser einschätzt, als Du es siehst. Es ist eine objektive Sicht auf Dein Verhalten, während Du selbst von Dir Überzeugungen hegst, die nicht zutreffen, also rein subjektiv sind.

Verlasse Dich nicht auf die Meinung anderer, denn wie schon gesagt, auch ihre Meinung und Einschätzung ist geprägt von ihren eigenen Erfahrungen und Werten.

Du kannst die Meinung anderer nicht als Massstab nehmen, nur als eine persönliche Einschätzung, die Dir vielleicht hilft, Dein eigenes Bild von Dir abzurunden und eventuell Eigenschaften, die Dir vorher nicht so bewusst waren oder die Du anders eingeschätzt hast, besser zu nutzen.

Nimm Kritik an! Kritik ist nicht immer negativ, von den richtigen Menschen kommend, kann Dir diese gutgemeinte Kritik viel weiterhelfen! Es ist wichtig, dass Du Deine Meinungen und überzeugungen überdenkst. Vielleicht änderst Du etwas, wenn Du siehst, dass es angebracht ist und Dich weiterbringt.

Vielleicht meinst Du auch, dass diese Kritik nicht auf Dich zutrifft, dann bleibe bei Deiner Einstellung und Deinen Werten. Sich selbst treu zu bleiben ist sehr gesund!

Wenn Dein Selbstbild negativ ist…

….dann frage Dich, ob das die Realität widerspiegelt.

Denkst Du oft: “Das kann ich nicht…” “Das schaffe ich nicht…” ? “Warum traue ich mich nicht…?

Nun, dann ist es an der Zeit mit Deinen Vorurteilen, die Du gegen Dich selbst hast aufzuräumen. Ich bin sicher, dass viele Leute Dir schon gute Ratschläge gegeben haben, die Du vielleicht nicht hören wolltest.

Daran ist auch nichts verkehrt, den eigenen Weg konstant zu gehen, nur wenn Du Dich selbst durch dein schlechtes Selbstbild runterziehst, dann nimmst Du Dir die Möglichkeit zur Weiterentwicklung. Manchmal können andere Dich objektiver sehen und Dir Dinge aufzeigen, die DU für klein und nichtig hälst, die jedoch für andere ein unüberwindbares Hindernis darstellen.

Gucke auf Deine Stärken und wenn Du selbst keine finden kannst, befrage vertraute Personen, wo sie diese bei Dir sehen. übe Dich in Selbstbeobachtung, denn wenn Du Dich besser kennenlernst, wirst Du auch mehr Vertrauen in Dich haben und so auch agieren.

 

Wenn Du dafür eine Hilfestellung brauchst, kannst Du Dir hier eine Unterstützung zur Selbsteinschätzung herunterladen.

 

Fazit:

Stelle es Dir einfach so vor: Die Wahrnehmung, dass es die Fremdwahrnehmung gibt, erweitert Deine eigene Wahrnehmung von Dir selbst.

Es geht nicht darum, so zu sein, wie andere Dich sehen (wollen), sondern darum, dass Du authentisch bist und Dich so wohl fühlen kannst.

Deine Handlungsmöglichkeiten werden gesteigert, wenn anderen unbewusste Verhaltensweisen mehr auffallen, als Dir selbst. Dies kann Dir helfen, an Schwächen zu arbeiten und sie zu Stärken zu machen.

Hier habe ich noch ein paar Seiten gefunden, die weiterführend auf das eigene positive Selbstbild eingehen, mit guten Tipps, dieses zu verstärken.

Schau doch mal rein:

https://www.emotion.de/de/coaching-tipps/selbstbild-und-erfolg-3831

https://www.einfachganzleben.de/leben-balance/selbsttest-habe-ich-ein-positives-selbstbild

https://www.zhaw.ch/storage/psychologie/upload/iap/veranstaltungen/dialog/2017/Workshop_Scheitern-Scham-Selbstbild.pdf

Ich habe dafür ein Programm entwickelt, das Dein Selbstwertgefühl steigert, Dich Deine Grenzen erkennen und durchsetzen lässt und Deine Resilienz, Deine Widerstandsfähigkeit enorm verbessert.

So bist Du auf alles vorbereitet, was Dein Leben schwierig machen könnten.

Das Mentoring heißt”Bewusst formulieren und Fokussieren” und richtet sich an Mütter und Väter, die überfordert und frustriert sind.

Ich zeige Dir in meiner Begleitung, wie Du Deine innere Stimme positiv programmierst und so bewusst zufriedener und gelassener wirst.

Das Mentoring wird Dich nicht nur selbstbewusster machen, sondern in der engen Zusammenarbeit, die ich biete, Dich mit Lösungen und Anregungen so unterstützen, dass Du keine Probleme haben wirst, Dein neu gewonnenes Selbstvertrauen weiter auszubauen.

Und es gibt keine Grenze, wie weit Du Deine Freiheit zu handeln ausbauen kannst!

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