Was ist PMDS? Die Prämenstruelle Dysphorische Störung ist ein Cluster aus verschiedenen Beschwerden, die insgesamt stärker sind als PMS. Man könnte also sagen, es ist eine Steigerung der stärksten Form von PMS.
PMS sind Beschwerden, unter denen ca. 90 % aller Frauen leiden während sie ihre Tage haben. Depressive Verstimmungen, Brustspannen, Gereiztheit, Unterleibsschmerzen, Kopfschmerzen und noch mehrere Dutzend anderer Einschränkungen, die unangenehm sind, jedoch das Leben nicht außerordentlich einschränken. Meist ist es den Betroffenen möglich, ihren normalen Tagesablauf beizubehalten, wenn auch mit Unwohlsein.
Die stärkere Form, die “Hell-Week”, ist PMDS. Bei dieser Störung gerät das eigene Leben für 4 bis 14 Tagen aus allen normalen Bahnen, hinterlässt Zerstörung in Beziehungen, Probleme in allem Zwischenmenschlichen, Kontrollverlust über die eigenen Gedanken und dazu noch Selbstwertverlust und das ständige Gefühl, verrückt zu sein.
Bis dann, abrakadabra, wie durch Zauberei, alles wieder normal ist mit dem Einsetzen der Periode.

 

PMDS- Eine biologische Störung, keine psychische

 

An alle, die sich jetzt denken, hey, das kenne ich! Möchte ich sagen: so viel wie die WIssenschaft über PMDS in Erfahrung gebracht hat, ist es KEINE psychische, KEINE psychosomatische und KEINE eingebildete Krankheit! PMDS ist echt, es ist echt verstörend, echt anstrengend und es hat echte psychobiologischsoziale Hintergründe.
Das heißt, dass der Ursprung eine physiologische Ursache hat, die, wie jede Krankheit, durch die eigenen Gedanken, die Erfahrungen und das Umfeld geprägt wird.
Da noch nicht sicher ist, was exakt die Ursache ist, da Frauen mit PMDS keine höheren oder niedrigeren Hormonwerte aufweisen während ihrer Periode und auch sonst die Werte in einem normalen Bereich liegen, wird angenommen, dass der Serotoninspiegel, der bei Frauen mit PMDS abfällt, sobald die Laune fällt, ein großer Faktor bei der Entstehung von PMDS ist.
Aber ganz klar ist eigentlich nichts.

 

PMDS

Medikamente- eine Möglichkeit der Heilung?

Ja, aber nur, wenn Du gerne PMDS durch andere Beschwerden ersetzen möchtest. Denn alle Medikamente, die empfohlen werden, haben natürlich Nebenwirkungen. SSRI (Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren), laut Experten DAS Mittel gegen PMDS-Beschwerden, werden normalerweise bei Depressionen, Panik- und Angststörungen, Zwängen sowie posttraumatischen Belastungsstörungen eingesetzt.
Prozac, Wirkstoff Fluoxetin, ist nur eines davon. Früher eingesetzt bei Depressionen, wird es heute in den USA unter anderem Namen, Sarafem, für PMDS-Beschwerden eingesetzt, obwohl dies hier einige der Nebenwirkungen (unter diesem Link öffnet sich eine PDF-Datei aller Nebenwirkungen, die möglich sind) sind:

  • Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust
  • Nervosität, Angst
  • Ruhelosigkeit, schlechte Konzentrationsfähigkeit
  • Angespannt fühlen
  • Verminderter Sexualtrieb oder sexuelle Probleme
  • Schlafstörungen, ungewöhnliche Träume, Müdigkeit oder Schläfrigkeit
  • Schwindel
  • Gefühl neben sich zu stehen
  • Sonderbares Denken
  • Suizidgedanken oder Gedanken, sich selbst zu verletzen
  • Zähneknirschen
  • Panikattacken
  • Verwirrtheit
  • Aggression
  • und vieles mehr…
    Also alles Zustände, die eigentlich zum normalen Bild der PMDS gehören. Natürlich ist dies nur ein kleiner Ausschnitt aus den tatsächlich zahlreichen Nebenwirkungen.
    Denn Medikamente vermögen sicher einiges Leid zu lindern, für eine Weile, nur kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass Medikamente nicht auf Dauer eine Lösung sind.
PMDS

Was hilft dann?

Was wirklich eine Linderung der Symptome bringen soll, und was ich bald ausprobiere, ist Calcium. Damit wurde wohl in diversen Studien eine Verbesserung des Allgemeinzustands bei vielen Probantinnen erreicht. Ich bin schon ganz aufgeregt!


Außerdem ist in Studien nachgewiesen worden, dass keine Frau eine spezielle Diät einhalten braucht, weil die Ernährung, obwohl für die allgemeine Gesundheit natürlich wichtig ist, für die Symptome der PMDS keine Rolle zu spielen scheint. Was für gute Nachrichten!


Denn viele von uns haben ja vor und während der Tage, gerade während der Hell-Week, ein unfassbares Verlangen nach Süßigkeiten (ich) oder salzhaltigen Lebensmitteln. Diesen kannst Du ruhig nachgeben. Es ist nicht erwiesen, dass irgendetwas in der Ernährung einen Unterschied der Symptome hervorruft.
Und seien wir mal ehrlich, wir sind schon schlecht, richtig schlecht drauf und dann verbieten wir uns etwas, dass für den Moment, bei mir jedenfalls für Entzücken sorgt? Auf keinen Fall!


Ferner wurde festgestellt, dass die Eigenbehandlung mit Kaffe oder Koffein nicht schädlich für die Heilung oder das Wohlbefinden ist, denn wer immer müde ist während der PMDS-Tage, der greift selbstverständlich zu natürlichen Wachmachern. Das ist auch völlig in Ordnung und braucht nicht geändert zu werden.


Was außerdem noch hilft, laut Experten, ist Mönchspfeffer, den ich auch nehme. Ich kann eine leichte Verbesserung feststellen und nehme die Kapseln morgens und abends.


Magnesium, Johanniskraut, was auch wieder eigene Nebenwirkungen hat, wie Übelkeit, Hautirritationen, Lichtempfindlichkeit und Kopfschmerzen, können ebenfalls hilfreich sein, auch wenn ich eine Verbesserung mit Lavendel in Kapselform als zielführender empfinde.

Meine Erfahrungen mit Medikamenten und Alternativen

Ich war 7 Jahre medikamentenabhängig wegen Fibromyalgie, von verschiedenen Tabletten, die nach einiger Zeit den gegenteiligen Effekt hatten, von dem, was sie eigentlich lindern sollten. Also weiß ich, was Medikamente anrichten können. Auch mit Medikamenten ist es niemals sicher, dass sie so wirken, wie man es möchte oder voraussetzt.
Deshalb habe ich auch nie welche ausprobiert wegen meiner PMDS. Ich gehe sowieso sehr selten zum Arzt, denn meiner Erfahrung nach weiß ich am Besten, was mir gut tut und habe auch die Motivation, mich mit meiner Gesundheit auseinanderzusetzen, was Ärzte doch eher weniger haben.
Ich habe selbst in vielen Schritten des Ausprobierens geeignete, schonende und vorher noch nicht für PMDS erprobte Techniken gefunden, die sehr viel versprechend sind. Hierzu gehören:

  • Hypnose für mehr Ruhe und Gelassenheit, auch zur Verbesserung der Wutkontrolle
  • Quantum Entrainment
  • Wortzaubereien
  • Migränelinderung durch pflanzliche Mittel
  • Faszientraining
  • Achtsamkeitsübungen

Mithilfe dieser Massnahmen war es mir möglich, die Symptome, die bei mir überwiegend psychischer Art waren, so in den Griff zu bekommen, dass ich wieder viel normaler leben kann. Als Bonus lebe ich in der “normalen” Zeit entspannter, gelassener und sehr viel bewusster als früher. Ich habe mein Leben also auf zwei Arten verbessern können.

Ich war 7 Jahre medikamentenabhängig wegen Fibromyalgie, von verschiedenen Tabletten, die nach einiger Zeit den gegenteiligen Effekt hatten, von dem, was sie eigentlich lindern sollten. Also weiß ich, was Medikamente anrichten können. Auch mit Medikamenten ist es niemals sicher, dass sie so wirken, wie man es möchte oder voraussetzt.
Deshalb habe ich auch nie welche ausprobiert wegen meiner PMDS. Ich gehe sowieso sehr selten zum Arzt, denn meiner Erfahrung nach weiß ich am Besten, was mir gut tut und habe auch die Motivation, mich mit meiner Gesundheit auseinanderzusetzen, was Ärzte doch eher weniger haben.
Ich habe selbst in vielen Schritten des Ausprobierens geeignete, schonende und vorher noch nicht für PMDS erprobte Techniken gefunden, die sehr viel versprechend sind. Hierzu gehören:

  • Hypnose für mehr Ruhe und Gelassenheit, auch zur Verbesserung der Wutkontrolle
  • Quantum Entrainment
  • Wortzaubereien
  • Migränelinderung durch pflanzliche Mittel
  • Faszientraining
  • Achtsamkeitsübungen

Mithilfe dieser Massnahmen war es mir möglich, die Symptome, die bei mir überwiegend psychischer Art waren, so in den Griff zu bekommen, dass ich wieder viel normaler leben kann. Als Bonus lebe ich in der “normalen” Zeit entspannter, gelassener und sehr viel bewusster als früher. Ich habe mein Leben also auf zwei Arten verbessern können.

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